In der Insolvenz spielen arbeitsrechtliche Aspekte eine zentrale Rolle. Aktuelle Entwicklungen im Arbeitsrecht – wie etwa die EuGH-Entscheidung zu Massenentlassungen – verändern die Rahmenbedingungen in der Insolvenz erheblich. Anhand konkreter Beispiele stellt Dr. Karl-Friedrich Gulbins am 24.4.2026 auf der VID-Fachtagung in Paris praxisnahe Dos und Don’ts für Insolvenzverwalter vor. Informationen zu diesem und den vielen anderen spanenden Vorträgen der Fachtagung finden Sie hier: https://www.vid.de/veranstaltungen-vid/fachtagung-2026/
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Auf Anregung des VID hat der Bundestag die Bundesregierung aufgefordert, gemeinsam mit den Ländern Vorschläge zur Verschlankung und Digitalisierung des Verbraucherinsolvenzverfahrens zu entwickeln. Dies mit dem Ziel, Struktur und Finanzierung der Schuldnerberatung deutlich zu verbessern.
DAV und VID haben daraufhin elf Experten aus Justiz, Wissenschaft und Praxis gebeten, in einer Kommission unter dem Vorsitz von Frau MinDir a.D. Marie Luise Graf-Schlicker bis zum Herbst dieses Jahres entsprechende Vorschläge zu entwickeln und so die Arbeit des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz und der Länder zu unterstützen. Die dazugehörige gemeinsame Pressemitteilung finden Sie hier:
Vom 5. bis 7. November 2025 fand der Deutsche Insolvenzverwalterkongress in Berlin statt, der sehr viel positive Resonanz erhalten hat. Das neue erweiterte Veranstaltungsformat, das interaktive World Café mit InsolvenzrichterInnen und InsolvenzverwalterInnen, die Podiumsdiskussionen und die vielen bereichernden Vorträge zeigten, dass der Kongress seinen TeilnehmerInnen aktuelle Themen und hochkarätige Referenten bieten konnte. Merken Sie sich gerne schon den Deutschen Insolvenzverwalterkongress im nächsten Jahr vor, der vom 4.-6.11.2026 in Berlin stattfinden wird.
Einspieler anlässlich der Eröffnung des Deutschen Insolvenzverwalterkongresses 2025
Zur Eröffnung des Deutschen Insolvenzverwalterkongresses 2025 sahen die TeilnehmerInnen diesen Kongresseinspieler. (Link geht auf YouTube)
World Café – RichterInnen und VerwalterInnen im Gespräch
Auf dem World Café des Deutschen nsolvenzverwalterkongresses traten eine bundesweite Auswahl engagierter InsolvenzrichterInnen mit InsolvenzverwalterInnen in einen intensiven und bereichernden Austausch über Einzelermächtigungen und Sicherungsmaßnahmen: Themen, die verfahrensentscheidende Wirkungen haben können und in der gerichtlichen Praxis doch unterschiedlich eingesetzt werden. Ziel des World Cafés war es, diese spannenden Unterschiede zu beleuchten und voneinander zu lernen. Der offene und konstruktive Dialog soll auch 2026 fortgesetzt werden. (Link geht auf YouTube).
Am Vor- und Nachmittag fand ein Fachprogramm mit Vorträgen und Diskussionsrunden statt. Die ordentliche Mitgliederversammlung des Verbandes wurde im Anschluss ab 16:00 Uhr durchgeführt.
Das Fachprogramm der Tagung orientierte sich an den jüngst verabschiedeten Gesetzen und den ersten Erfahrungen in der Praxis. Auch die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft war ein Schwerpunkt dieser Fachtagung.
9:45-10:45 Uhr „Erste Erfahrungen mit dem StaRUG“
Sylvia Fiebig, White & Case LLP, Hamburg
11:00-12:00 Uhr „Aktuelles Vergütungsrecht“
Dr. Jürgen Blersch, BGP Blersch Goetsch Partner, Wiesbaden
13:00-14:00 Uhr „Berufsrecht und die Zukunft der Vorauswahl“ RiAG Dr. habil. Gunter Deppenkemper, Mannheim, im Gespräch mit Dr. Christoph Niering
14:30-15:30 Uhr – Diskussionsrunde: „Wie gelingt der Ausstieg aus der Coronawirtschaft“
Moderation: Michael Bremen, PLUTA Rechtsanwalts GmbH, Düsseldorf
Dr. Frank Girotto, PwC Germany, München
Dr. Andreas Bley, Chefvolkswirt des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Berlin
Dr. Manuela Rottmann, MdB (Grüne), Berlin
BAKinsO e.V., NIVD e.V. und VID e.V. legen zum Reformbedarf im Berufsrecht der Insolvenzverwalter ein gemeinsames Eckpunktepapier vor.
Die drei Verbände erklären hierzu:
Im Jahre 2019 haben sich die obigen Verbände zusammen mit weiteren Verbänden in mehreren Sitzungen mit dem künftigen Berufsrecht der Insolvenzverwalter auseinandergesetzt. Die hier niedergelegte Fassung des Eckpunktepapiers spiegelt den Konsens der unterzeichnenden Verbände zum 5.12.2019 wieder.
Dieses Papier bedeutet nicht den Abschluss der Gespräche, sondern soll deren Förderung dienen. Gespräche werden auch im Jahr 2020 weitergeführt werden.
Nicht nur die schöne Kulisse des Bodensees und das vorbereitete Kulturprogramm, sondern auch die Themen der Fachtagung sowie die Wahlen von Vorstand und Beirat boten einen guten Anlass zur Teilnahme an der diesjährigen Mitgliedertagung des VID. Das Fachprogramm umfasste neben der zukünftigen Umsetzung der Richtlinie Restrukturierungsrahmen auch die anhaltende Diskussion zum Berufsrecht, datenschutzrechtliche Fragen im Insolvenzverfahren und Aktuelles aus dem Insolvenzsteuerrecht. Auch der regionale Bezug durfte bei dieser Tagung nicht fehlen: Eine Schweizer Kollegin stand den Mitgliedern für praktische Fragen bei der Bewältigung Deutscher Insolvenzverfahren mit Schweizer Bezug Rede und Antwort.
BMJV stellt Studie zum Gesetz zur Sanierung von Unternehmen (ESUG) vor • Studie liefert konkrete Ergebnisse zur Nachjustierung • VID begrüßt die Ergebnisse der unabhängigen Untersuchung
„Wir begrüßen die kritische Auseinandersetzung. Sie bestärkt uns in der Auffassung, dass gerade die Eigenverwaltung nur dem redlichen Kaufmann offenstehen sollte. Zu oft wurde die Selbstverwaltung der eigenen Insolvenz bei offensichtlich nicht geeigneten Krisenunternehmen eingesetzt. Hier gilt es Gläubiger und insbesondere Arbeitnehmer vor zukünftigen Fehlentwicklungen zu schützen und die Einstiegsvoraussetzungen zu erhöhen.“, so der VID-Vorsitzende Niering in der neuen Pressemitteilung des VID.
Am 24.09.2018 diskutierten Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik über ein Berufsrecht für Insolvenzverwalter in Berlin. Nach Vorträgen zur Zulassung, Ausübung, Aufsicht und Vergütung wurden die Themen im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der Gläubigerseite, der Politik und der Insolvenzpraxis erörtert.
Hier finden Sie die Stellungnahme des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter Deutschlands, VID, zu dem Entwurf einer Verordnung zur Änderung der „Verordnung zu öffentlichen Bekanntmachungen in Insolvenzverfahren im Internet (InsoBekV)“.
Wien ist in aller Munde: Der Besuch bei unseren südlichen Nachbarn war aufgrund der Mitgliederentscheidung im Herbst 2017 anfänglich vor allem eine schnelle Ersatzlösung für die in Barcelona geplante Tagung. Wien hat sich nun jedoch mehr und mehr als Glücksgriff erwiesen, auch, weil es ein nach wie vor sowohl geschichtlicher als auch kultureller Ort ist, der in den Frühlingstagen im Mai eine äußerst reizvolle Kulisse für unsere Tagung darstellte.