Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die
Förderung einer sanierungsorientierten Insolvenzverwaltung.

 

 

Tweets

#Fachkräftemangel und #Insolvenz – Insolvenzen können auch dringend benötigte Fachkräfte freisetzen https://youtu.be/S3l2nal4O68

Die Justizministerkonferenz vom 11. und 12.11.2021 regt eine allg. und dauerhafte Regelung zur #Insolvenzantragspflicht in Fällen von #Naturkatastrophen an. VID-Beirat Jens Wilhelm V erklärt, warum es ein gesetzlich verankertes Reaktionsmuster braucht. https://youtu.be/uS8d3PIc5vE

BGH zur Abgrenzung Rechtsanwalt/Insolvenzverwalter (Urteil vom 15. November 2021 – NotZ(Brfg) 2/21): https://www.bundesgerichtshof.de/

Downloads

In unserem Downloadbereich stellen wir Ihnen regelmäßig aktuelle Dokumente und Formulare zur Verfügung.

zu den Downloads

 

Ausschüsse

Der VID-Vorstand wird fachlich derzeit von sieben Ausschüssen unterstützt. Diese erarbeiten Vorschläge zu verbandsinternen und juristischen Themen. Die Vorsitzenden und Mitglieder dieser Ausschüsse werden jeweils für die Dauer von vier Jahren durch den Vorstand berufen.

 

  • Berufsrecht (ehem. GOI)

    Vorsitzende

    Michael Bremen

    Jens Wilhelm V

    Weitere Infos zu diesem Ausschuss

    Der Beruf des Insolvenzverwalters ist gesetzlich nicht geregelt. Dieses Vakuum füllen die aus dem Kreis der VID-Mitglieder entwickelten Berufsgrundsätze aus.

    Der VID hat es zudem für erforderlich gehalten, Qualitätsstandards zu setzen. Hierzu wurde von bei der Entwicklung der Berufsgrundsätze engagierten Mitgliedern des Auschusses GOI gegründet. Während die Berufsgrundsätze hohe Qualitätsstandards bei der Berufsausübung im Allgemeinen beinhalten, setzen die Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenz- und Eigenverwaltung (GOI) neben einer einleitenden Verfeinerung einiger Regeln der Berufsausübung Standards bei den wesentlichen Schritten der Abwicklung eines Unternehmensinsolvenzverfahrens.

    Durch den Koalitionsvertrag 2018 ist die Perspektive eines Berufsrechtes für Insolvenzverwalter in greifbare Nähe gerückt. Unter der Leitung von Michael Bremen und Jens Wilhelm V wendet sich der bisherige Ausschuss seit Mai 2018 den inhaltlichen Möglichkeiten einer Umsetzung dieser Vorgaben zu.

  • Steuern und Bilanzierung

    Vorsitzender

    Dr. Marc d'Avoine

    Weitere Infos zu diesem Ausschuss

    Im Arbeitskreis Steuerrecht werden aktuelle steuerliche Entscheidungen und Probleme besprochen. Da sich angemessene Lösungen, insbesondere gegenüber der Finanzverwaltung, häufig nicht aus steuerrechtlichen Normen ergeben, sondern aufgrund praktischer Erfahrungen, bildet der Austausch dieser Erfahrungen einen Schwerpunkt der Diskussionen. Darüber hinaus werden steuerliche Haftungsrisiken und Strategien zu deren Vermeidung besprochen. Die Mitglieder des Arbeitskreises erhalten durch die Teilnahme an den zweimal jährlich stattfindenden Sitzungen und den Informationsaustausch per Mail einen guten Überblick über sämtliche aktuellen insolvenzsteuerrechtlichen Themen.

  • Sanierung, Insolvenzplan und Eigenverwaltung

    Vorsitzender

    Dr. Jens Schmidt

    Weitere Infos zu diesem Ausschuss

    Der Ausschuss blickt auf einen umfangreichen und intensiven Austausch im Kreis seiner derzeit rund 20 Mitglieder zurück. Die Intensität der Ausschussarbeit resultiert insbesondere aus der Einführung des ESUG und den seinerzeit geschaffenen „Dreiklang“ aus Sanierung, Insolvenzplan und Eigenverwaltung.

    Die heutige Arbeit des Ausschusses wird von den Auswirkungen des ESUG, den Ergebnissen der Evaluation und der Umsetzung der EU-Richtlinie zum präventiven Restrukturierungsrahmen durch das SanInsFoG geprägt.

    Die Ergebnisse der Ausschussarbeit finden dabei regelmäßig Einzug in Stellungnahmen oder Thesenpapiere des Verbandes.

    Zahlreiche Elemente der Ausschussarbeit finden sich heute bspw. in den Gesetzesänderungen zu den §§ 270a InsO ff. InsO wieder:
    (i) Erhöhte Anforderungen an die Eignung zur Eigenverwaltung, (ii) Anspruch auf ein Vorgespräch und (iii) Höhere Verantwortlichkeit beim Gläubigerausschuss unter Anpassung der Vergütung.

    Mit dem SanInsFoG im Allgemeinen und dem StaRUG im Besonderen ist die Agenda für zukünftige Ausschussarbeit definiert:

    – Gewinnt das StaRUG eine praktische Bedeutung und wenn ja: welche?
    – Wo droht Missbrauch: Liegt schon oder noch eine drohende Zahlungsunfähigkeit vor?
    – Welche Auswirkungen haben die erhöhten Anforderungen an die Eigenverwaltung auf das Regelverfahren – Renaissance desselben?
    – Hält das durch das SanInsFoG geprägte Insolvenz- und Restrukturierungsrecht dem internationalen Vergleich stand?

    Aus der Sachnähe dieser Fragestellungen heraus, arbeitet der Ausschuss seit 2016 intensiv mit dem Ausschuss „Internationales“ zusammen.

    Der natürliche Bezug der Sanierung zur Betriebswirtschaft wird daneben auch zu einem engen Austausch mit dem im Mai 2021 neu eingesetzten Ausschuss „Betriebswirtschaft“ führen.

  • Internationales

    Vorsitzender

    Axel W. Bierbach

    Weitere Infos zu diesem Ausschuss

    Der Ausschuss „Internationales“, seit  Mai 2015 unter der Leitung von RA Axel Bierbach, beschäftigt sich mit den aktuellen europäischen Entwicklungen des Insolvenz- und Sanierungsrechts. Dazu erarbeitet der Ausschuss u.a. Vorschläge für Kommentierungen und Positionspapiere zu europäischen Legislativvorhaben und die Teilnahme an Konsultationen der Europäischen Kommission. Darüber hinaus beteiligen sich die Ausschussmitglieder aktiv am bilateralen Austausch mit anderen europäischen (Partner-)Verbänden sowie der Interessenvertretung des VID im europ. Dachverband EIP.

  • Datenschutz und Digitalisierung

    Vorsitzende

    Dr. Robert Hänel

    Stefan Denkhaus

    Weitere Infos zu diesem Ausschuss

    Der Ausschuss gründete sich im Juli 2018. Seit Mai 2019 führen ihn RA Dr. Robert Hänel (Mitglied im Vorstand) und RA Stefan Denkhaus (Mitglied im Beirat). Der Ausschuss beschäftigt sich mit Praxisfragen des Datenschutzes in Insolvenzverfahren. Seit der Geltung der Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) sehen sich Gerichte, Sachverständige, (vorläufige) Insolvenzverwalter, (vorläufige) Sachwalter und Treuhänder mit den neuen Regelungen konfrontiert. Der Ausschuss hat dazu im März 2019 ein Eckpunktepapier erarbeitet, das für Praxis und Gesetzgeber Lösungen vorschlägt.

  • Betriebswirtschaft

    Vorsitzende

    Jutta Rüdlin

    Weitere Infos zu diesem Ausschuss

    Der Ausschuss „Betriebswirtschaft“ – unter Leitung von Jutta Rüdlin (Sprecherin des Beirats) – beschäftigt sich mit den betriebswirtschaftlichen Fragen von Sanierung und Insolvenz. Dort wo es sinnvoll erscheint, wirkt er durch Empfehlungen und Vorschläge zur Regelsetzung auf eine Verbesserung von Instrumenten und Standards hin.

  • Vergütung

    Vorsitzende

    Michael Bremen

    Jens Wilhelm V

    Weitere Infos zu diesem Ausschuss

    Das Vergütungsrecht ist seit geraumer Zeit teils heftiger Kritik ausgesetzt. Anlass hierfür sind Beschlüsse in Einzelfällen, deren Höhe für Außenstehende nicht nachvollziehbar oder verhältnismäßig erscheinen, aber auch eine ausufernde Kasuistik zu einzelnen Vorschriften der VergVO, insbesondere zu den sog. Zu- und Abschlägen, mit der Folge erheblicher Anwendungsunsicherheiten. Auch eine Anpassung der Vergütung an die geänderten wirtschaftlichen Verhältnisse ist seit Jahren nicht mehr erfolgt. Daher wurde der AK-Vergütung im VID eingerichtet. Er hat sich die Aufgabe gestellt, ein vereinfachtes und transparentes Vergütungsrecht unter Anpassung der Vergütungshöhe zu schaffen.

    Der Ausschuss Vergütung hat den Entwurf eines Insolvenzverwaltervergütungsgesetztes erarbeitet. Der Entwurf passt die seit den 90-iger Jahren unveränderte Grundvergütung den gestiegenen Anforderungen an professionelle Insolvenzverwaltung an, ohne einen Rückgang der Zahl der eröffneten Verfahren zu bewirken.  Abweichungen von einer Grundvergütung nach oben und nach unten können nur noch in einer überschaubaren Anzahl von Tatbeständen erfolgen. Der Entwurf schafft Transparenz bei den Verfahrenskosten und leistet einen Beitrag zu den Investitionsentscheidungen der Gläubiger.

    Der Ausschuss Vergütung setzt sich politisch für eine Umsetzung dieses Entwurfs durch den Gesetzgeber ein.