Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die
Förderung einer sanierungsorientierten Insolvenzverwaltung.

 

 

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Der VID hat gestern zum X. Kapitel des EU-Kommissionsvorschlags für ein 28. Regime Stellung genommen. Kapitel X regelt die Abwicklung insolventer EU Inc.-Gesellschaften, bei denen es sich um innovative Start-ups handelt. Grundsätzlich begrüßt der VID das Konzept des 28. Regimes. Es eröffnet Harmonisierungschancen, die durch bloße Angleichung nationaler Rechte allenfalls langfristig erreichbar wären.
Doch praxisuntaugliche und lückenhafte Regelungen untergraben das Ziel, Investitionsanreize und Planungssicherheit zu schaffen und gefährden damit Relevanz und Reputation des geplanten Regimes.
Die beabsichtigte Förderung der Finanzierung innovativer und damit kapitalintensiver #Startups wird mit dem aktuellen Vorschlag eher erschwert.
Namentlich konterkarieren fehlende transparente Exit-Regelungen für den Insolvenzfall die Venture-Capital-Finanzierung als unverzichtbare Quelle für innovative Start-ups.
Die Einzelkritik an Kapitel X können Sie hier nachlesen: https://www.vid.de/stellungnahmen/28-regime-verordnungsvorschlag-der-eu-kommission/
Ist ein in sich geschlossenes Insolvenzregime derzeit nicht realisierbar, sollte nach Ansicht des VID das 28. Regime zurückgestellt, jedenfalls aber Kapitel X vollständig gestrichen werden.
Es greift konzeptlos auf Versatzstücke des zu Recht gestrichenen Titels VI der Harmonisierungsrichtlinie zurück und verfehlt inhärente Stimmigkeit und Praxistauglichkeit.

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Voraussetzungen

Ordentliche Mitglieder des Vereins können nur natürliche Personen werden oder sein, die gemäß § 3 der VID-Berufsgrundsätze geeignet und aktiv als Insolvenzverwalter, Sachwalter, Verfahrenskoordinator, Restrukturierungsbeauftragter oder Sanierungsmoderator tätig sind und eine Zertifizierung nach § 14 der Satzung nachweisen.

Assoziierte Mitglieder des Vereins können angestellte Mitarbeiter oder Partner eines Mitglieds nach Ziff. 3.2. der VID-Satzung werden oder sein, die einen Abschluss gemäß § 3 Abs. 1 Buchst. a) der VID-Berufsgrundsätze haben und das ordentliche Mitglied bei der Bearbeitung von Insolvenzverfahren mit dem Schwerpunkt ihrer Arbeitszeit unterstützen.

Probemitglieder des Vereins können angestellte Mitarbeiter oder Partner eines ordentlichen Mitglieds werden oder sein, die einen Abschluss gemäß § 3 Abs. 1 Buchst. a) VID-Berufsgrundsätze haben und eine Tätigkeit gemäß 3.2. anstreben (Anwärter).
Die Probemitgliedschaft ist auf drei Jahre begrenzt und endet automatisch. Vor Ablauf der drei Jahre muss das Probemitglied einen Antrag auf Vollmitgliedschaft stellen, um weiter im Berufsverband bleiben zu können. Probemitglieder zahlen 50% des jeweils aktuellen Jahresmitgliedsbeitrages und haben keine Einschränkungen bei den Rechten der Mitgliedschaft.

Ihr Antrag wird dem Vorstand umgehend zur Entscheidung vorgelegt. Wir sind um eine rasche Entscheidung und schnelle Kontaktaufnahme zu Ihnen bemüht. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

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