Der Personalmangel in der deutschen Justiz ist groß und wird in den nächsten Jahren dramatisch steigen. Die Konzentration der Insolvenzgerichte und die Digitalisierung von Arbeitsprozessen können zumindest teilweise Abhilfe schaffen.
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Der Personalmangel in der deutschen Justiz ist groß und wird in den nächsten Jahren dramatisch steigen. Die Konzentration der Insolvenzgerichte und die Digitalisierung von Arbeitsprozessen können zumindest teilweise Abhilfe schaffen.
Der Deutsche Insolvenzverwalterkongress 2017 fand vom 15. bis 17. November in Berlin statt.
Der VID hat zur Bundestagswahl 2017 wesentliche Aspekte aus dem Umfeld der Insolvenzverwaltung zusammengestellt, die einer Überarbeitung bedürfen. Dazu gehören das Steuer– und Insolvenzrecht, der Bereich Insolvenzrecht und Europa, die Evaluierung des ESUG, die Insolvenzverwaltervergütung, eine Berufsordnung, das Insolvenzverfahren 4.0, eine Gerichtskonzentration sowie die Restschuldbefreiung. Diese als Roadmap 2021 formulierten Forderungen sind Anregungen für den Gesetzgeber in der 19. Legislaturperiode.
Wir haben in diesen Tagen den Programmflyer des Deutschen Insolvenzverwalterkongresses 2017 fertigstellt. Informationen zum Programm, zur Anmeldung sowie zum Zimmerkontingent im Tagungshotel finden Sie hier.
• VID ernennt neuen Ombudsmann
• Deutschlandweit einzige Beschwerdestelle und Möglichkeit zur Schlichtung in Insolvenzverfahren
Seit 1. Juli 2017 ist RiAG a. D. Rudolf Voß neuer Ombudsmann des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre, eine Verlängerung ist nicht möglich.
Die Pläne der EU-Kommission für ein neues europäisches Restrukturierungsrecht stehen in der Kritik. Ziel der Kommission ist eine frühe Restrukturierung von Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten. Zentrale Kritikpunkte der deutschen Insolvenzverwalter werden bei der Anhörung im Rechtsausschuss des Europaparlamntes am 20.06.2017 in Brüssel von fast allen Experten geteilt.
Wir bieten Ihnen ein interessantes, abwechslungsreiches und anspruchsvolles Aufgabengebiet in einer freundlichen und vertrauensvollen Arbeitsatmosphäre im Herzen Berlins. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, die Arbeit des Berufsverbandes kennenzulernen und ihre insolvenzrechtlichen Kenntnisse an der Schnittstelle zwischen insolvenzrechtlicher Praxis und Politik zu vertiefen.
Der VID verleiht den Uhlenbruck-Preis für herausragende juristische Arbeiten (Dissertationen, Habilitationen) zum Insolvenz-, Restrukturierungs- und Sanierungsrecht, die einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion leisten und überdurchschnittlich bewertet wurden. Der Preis wird in der Regel alle zwei Jahre, beginnend ab 2017, vergeben und ist mit € 5.000 dotiert.
Der Preis ehrt das Lebenswerk von Prof. Dr. Wilhelm Uhlenbruck durch die Prämierung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten, die sich mit der juristischen Diskussion des Insolvenzverfahrens, die durch Uhlenbruck stark geprägt wurde, befassen.
Bewerbungen um den Uhlenbruck-Preis 2017 sind bis spätestens 31.07.2017 an den VID zu richten.
Die hochkarätigen Referenten schlugen den Bogen des Fachprogramms von Abwicklungsregeln für Banken, E-Mail-Analyse in Insolvenzverfahren über Steuerrecht und Vergütungsrecht bis hin zu aktuellen politischen Entwicklungen im Insolvenzrecht. Hier lag der Fokus auf dem EU-Richtlinienentwurf zu Restrukturierungsverfahren und dem Anfechtungsrecht. Parallel zur Tagung verabschiedete der Bundestag eine gesetzliche Neuregelung des Sanierungserlasses, die insbesondere dem Vortrag zum Steuerrecht besondere Aktualität verlieh.
Abgerundet wurde die Tagung durch ein angenehmes Begleitprogramm. Hier finden Sie die Vorträge zum runterladen und einige Bilder der Veranstaltung.