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Förderung einer sanierungsorientierten Insolvenzverwaltung.

 

 

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Der VID hat gestern zum X. Kapitel des EU-Kommissionsvorschlags für ein 28. Regime Stellung genommen. Kapitel X regelt die Abwicklung insolventer EU Inc.-Gesellschaften, bei denen es sich um innovative Start-ups handelt. Grundsätzlich begrüßt der VID das Konzept des 28. Regimes. Es eröffnet Harmonisierungschancen, die durch bloße Angleichung nationaler Rechte allenfalls langfristig erreichbar wären.
Doch praxisuntaugliche und lückenhafte Regelungen untergraben das Ziel, Investitionsanreize und Planungssicherheit zu schaffen und gefährden damit Relevanz und Reputation des geplanten Regimes.
Die beabsichtigte Förderung der Finanzierung innovativer und damit kapitalintensiver #Startups wird mit dem aktuellen Vorschlag eher erschwert.
Namentlich konterkarieren fehlende transparente Exit-Regelungen für den Insolvenzfall die Venture-Capital-Finanzierung als unverzichtbare Quelle für innovative Start-ups.
Die Einzelkritik an Kapitel X können Sie hier nachlesen: https://www.vid.de/stellungnahmen/28-regime-verordnungsvorschlag-der-eu-kommission/
Ist ein in sich geschlossenes Insolvenzregime derzeit nicht realisierbar, sollte nach Ansicht des VID das 28. Regime zurückgestellt, jedenfalls aber Kapitel X vollständig gestrichen werden.
Es greift konzeptlos auf Versatzstücke des zu Recht gestrichenen Titels VI der Harmonisierungsrichtlinie zurück und verfehlt inhärente Stimmigkeit und Praxistauglichkeit.

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Beitrag Pressemitteilung:

06.09.2019

Anhaltender Produktionsrückgang im Juli 2019

Das Statistische Bundesamt meldet einen Rückgang im Produzierenden Gewerbe um 0,6 % zum Monat Juni und 4,2 % zum Vorjahresmonat. Die Abschwächung der nationalen Konjunktur setzt sich damit fort.

In seiner heutigen Pressemitteilung* meldet das Statistische Bundesamt erneut einen Rückgang im Produzierenden Gewerbe. Im Vergleich zum Vormonat (Juni 2019) verminderte sich die Produktion um 0,6 % (real, saison- und kalenderbereinigt). Der Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Juli 2018) zeigt sogar einen Rückgang von 4,2 %. Allein der Binnenkonsum und die Bauproduktion stützen eine ansonsten schwächer werdende Konjunktur.

Besonders betroffen sind die Investitionsgüter und damit Branchen wie der Maschinenbau oder auch die Zulieferindustrie im Automotive-Bereich. „Dieser Rückgang markiert einen Trend, der seit einigen Monaten auch im Restrukturierungs- und Insolvenzgeschehen deutlich sichtbar wird“, erläutert Michael Bremen, Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter Deutschlands, VID. Seit Mai 2018 befindet sich das Produzierende Gewerbe in einem kontinuierlichen Abschwung. Insbesondere seit März 2019 wird eine Beschleunigung dieses Abschwungs deutlich.

*Quelle: Statistisches Bundesamt: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/09/PD19_339_421.html

 

Über den VID:

Der Verband Insolvenzverwalter Deutschlands ist der Berufsverband der in Deutschland tätigen Insolvenzverwalter. Mit mehr als 470 Mitgliedern vertritt er die überwiegende Mehrheit dieser Berufsgruppe. Die Mitglieder verpflichten sich auf „Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung“ und zur Zertifizierung nach ISO:9001. Damit setzt der Verband Maßstäbe für eine unabhängige, transparente und qualitativ anspruchsvolle Insolvenzverwaltung. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist eine mindestens dreijährige Tätigkeit als Unternehmensinsolvenzverwalter.

Kontakt:
Manuela Doss, Pressereferentin
Fon: 030 20 45 55 25
Email: presse@vid.de
www.vid.de

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