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VID-Vorsitzender Dr. Christoph Niering zu den gebotenen Vorsichtsmaßnahmen nach der Wiedereinsetzung aller #Insolvenzantragspflichten https://www.dvz.de/

Der VID verleiht im November den #Uhlenbruck-Preis 2021 für herausragende juristische Arbeiten zum #Insolvenz-, #Restrukturierung|s- und #Sanierungsrecht. Die Ausschreibung läuft noch bis zum 30.6.2021. Weitere Informationen via www.vid.de

Leseprobe: Jutta Rüdlin, Sprecherin des VID-Beirats, im Interview mit ZEIT für Unternehmer über #Insolvenzen und Sanierungschancen während und nach der #Corona-Pandemie. Das Interview erscheint am 2.6.2021 in voller Länge. https://issuu.com/zeitmagazine

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Beitrag Aktuelles:

10.06.2021

Pressemitteilung: Unternehmensinsolvenzen im Mai – Nur geringer Anstieg trotz Wegfall der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Lesen Sie unsere aktuelle PM.

Das Statistische Bundesamt weist für den Monat Mai 2021 einen Anstieg von nur 5 Prozent bei den Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem Vorjahresmonat aus. Dieser liegt aber weiterhin deutlich unterhalb der Zahlen des Jahres 2019 (-10 %). Damit bleibt die nach Aufhebung der Aussetzung der Antragspflicht von vielen prognostizierte Insolvenzwelle weiterhin aus. Die deutschen Unternehmen scheinen in vielen Fällen die Coronazeit unbeschadet zu überstehen. Dies könnte ein Trugschluss sein, denn die vorhandene Liquidität wird derzeit von Fiskus und Krankenkassen nicht abgeschöpft, die ihre Forderungen seit Beginn der Krise gestundet haben. Sollte sich dies ändern, wird sich dies auch bei den Insolvenzzahlen widerspiegeln.

„Damit bleibt die nach Aufhebung der Aussetzung der Antragspflicht von vielen prognostizierte Insolvenzwelle weiterhin aus. Ganz im Gegenteil, wir liegen immer noch deutlich unterhalb der Zahlen des Vorkrisenjahres 2019“, erläutert Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbands der Insolvenzverwalter Deutschlands (VID).

Mit weiterer Rücknahme der pandemiebedingten Einschränkungen werden die institutionellen Gläubiger möglicherweise noch in diesem Jahr zu ihrer früheren Praxis zurückkehren und dann auch wieder vermehrt Insolvenzanträge stellen. „Damit kommen wir der notwendigen volkwirtschaftlichen Normalität ein Stück näher“, so der VID-Vorsitzende.

 

 

 

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