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Förderung einer sanierungsorientierten Insolvenzverwaltung.

 

 

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Der VID hat gestern zum X. Kapitel des EU-Kommissionsvorschlags für ein 28. Regime Stellung genommen. Kapitel X regelt die Abwicklung insolventer EU Inc.-Gesellschaften, bei denen es sich um innovative Start-ups handelt. Grundsätzlich begrüßt der VID das Konzept des 28. Regimes. Es eröffnet Harmonisierungschancen, die durch bloße Angleichung nationaler Rechte allenfalls langfristig erreichbar wären.
Doch praxisuntaugliche und lückenhafte Regelungen untergraben das Ziel, Investitionsanreize und Planungssicherheit zu schaffen und gefährden damit Relevanz und Reputation des geplanten Regimes.
Die beabsichtigte Förderung der Finanzierung innovativer und damit kapitalintensiver #Startups wird mit dem aktuellen Vorschlag eher erschwert.
Namentlich konterkarieren fehlende transparente Exit-Regelungen für den Insolvenzfall die Venture-Capital-Finanzierung als unverzichtbare Quelle für innovative Start-ups.
Die Einzelkritik an Kapitel X können Sie hier nachlesen: https://www.vid.de/stellungnahmen/28-regime-verordnungsvorschlag-der-eu-kommission/
Ist ein in sich geschlossenes Insolvenzregime derzeit nicht realisierbar, sollte nach Ansicht des VID das 28. Regime zurückgestellt, jedenfalls aber Kapitel X vollständig gestrichen werden.
Es greift konzeptlos auf Versatzstücke des zu Recht gestrichenen Titels VI der Harmonisierungsrichtlinie zurück und verfehlt inhärente Stimmigkeit und Praxistauglichkeit.

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Beitrag Pressespiegel:

14.09.2016 | REUTERS

Insolvenzstatistik 2016 und Textileinzelhandel

Die Insolvenzstatistik für das 1. Halbjahr 2016 zeigt zum wiederholten Mal eine steigende Zahl von Großinsolvenzen, vor allem im Textileinzelhandel.

Weniger Firmenpleiten, Textileinzelhandel.

von Rene Wagner, Berlin.

Im ersten Halbjahr 2016 sind die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland wieder zurückgegangen. In  einzelnen Branche ist es jedoch zu Insolvenzverfahren großer Betriebe gekommen, zudem drohen vielen Gläubigern deutlich höhere Verluste. Der Insolvenzexperte Dr. Christoph Niering, Fachanwalt für Insolvenzrecht und Vorsitzender des Berufsverbandes VID, gibt eine Einschätzung dazu und zu den betroffenen Branchen. Der Textileinzelhandel ist besonders im Blickfeld, darüber hinaus gibt er auch einen Ausblick auf die Entwicklung der Verfahrenszahlen.

Reuters, Mittwoch, 14. September 2016

Artikel abrufen auf www.de.reuters.com

 

 

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