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Förderung einer sanierungsorientierten Insolvenzverwaltung.

 

 

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Der VID hat gestern zum X. Kapitel des EU-Kommissionsvorschlags für ein 28. Regime Stellung genommen. Kapitel X regelt die Abwicklung insolventer EU Inc.-Gesellschaften, bei denen es sich um innovative Start-ups handelt. Grundsätzlich begrüßt der VID das Konzept des 28. Regimes. Es eröffnet Harmonisierungschancen, die durch bloße Angleichung nationaler Rechte allenfalls langfristig erreichbar wären.
Doch praxisuntaugliche und lückenhafte Regelungen untergraben das Ziel, Investitionsanreize und Planungssicherheit zu schaffen und gefährden damit Relevanz und Reputation des geplanten Regimes.
Die beabsichtigte Förderung der Finanzierung innovativer und damit kapitalintensiver #Startups wird mit dem aktuellen Vorschlag eher erschwert.
Namentlich konterkarieren fehlende transparente Exit-Regelungen für den Insolvenzfall die Venture-Capital-Finanzierung als unverzichtbare Quelle für innovative Start-ups.
Die Einzelkritik an Kapitel X können Sie hier nachlesen: https://www.vid.de/stellungnahmen/28-regime-verordnungsvorschlag-der-eu-kommission/
Ist ein in sich geschlossenes Insolvenzregime derzeit nicht realisierbar, sollte nach Ansicht des VID das 28. Regime zurückgestellt, jedenfalls aber Kapitel X vollständig gestrichen werden.
Es greift konzeptlos auf Versatzstücke des zu Recht gestrichenen Titels VI der Harmonisierungsrichtlinie zurück und verfehlt inhärente Stimmigkeit und Praxistauglichkeit.

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Beitrag Pressespiegel:

15.02.2018 | Return Magazin

Falsche Forderungen in Insolvenzverfahren

Es kommt in manchen Insolvenzverfahren zu unberechtigten Forderungen. Erfolgreiche Betrugsversuche sind allerdings sehr selten. 

Gefakte Rechnungen – unberechtigte Forderungen in Insolvenzverfahren

In Insolvenzverfahren kommt es immer wieder dazu, dass unberechtigte Forderungen gestellt werden. Oder dass Forderungsanmeldungen mangelhaft sind und entsprechend nachgebessert werden müssen. Häufig würden Belege für die Forderungen fehlen, Mahngebüren werden zu Unrecht angemeldet oder Zinsen falsch berechnet. Das Magazin Return sprach mit dem Vorsitzenden des VID, Dr. Christoph Niering, über Mängel und Betrugsfälle in Insolvenzverfahren. Außerdem spricht er über deren Bedeutung für die Gerichtes und über die Auswirkung auf die Verteilung der Insolvenzmasse. 

Anja Kühner, Donnerstag, 15. Februar 2018

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