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Förderung einer sanierungsorientierten Insolvenzverwaltung.

 

 

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Der VID hat gestern zum X. Kapitel des EU-Kommissionsvorschlags für ein 28. Regime Stellung genommen. Kapitel X regelt die Abwicklung insolventer EU Inc.-Gesellschaften, bei denen es sich um innovative Start-ups handelt. Grundsätzlich begrüßt der VID das Konzept des 28. Regimes. Es eröffnet Harmonisierungschancen, die durch bloße Angleichung nationaler Rechte allenfalls langfristig erreichbar wären.
Doch praxisuntaugliche und lückenhafte Regelungen untergraben das Ziel, Investitionsanreize und Planungssicherheit zu schaffen und gefährden damit Relevanz und Reputation des geplanten Regimes.
Die beabsichtigte Förderung der Finanzierung innovativer und damit kapitalintensiver #Startups wird mit dem aktuellen Vorschlag eher erschwert.
Namentlich konterkarieren fehlende transparente Exit-Regelungen für den Insolvenzfall die Venture-Capital-Finanzierung als unverzichtbare Quelle für innovative Start-ups.
Die Einzelkritik an Kapitel X können Sie hier nachlesen: https://www.vid.de/stellungnahmen/28-regime-verordnungsvorschlag-der-eu-kommission/
Ist ein in sich geschlossenes Insolvenzregime derzeit nicht realisierbar, sollte nach Ansicht des VID das 28. Regime zurückgestellt, jedenfalls aber Kapitel X vollständig gestrichen werden.
Es greift konzeptlos auf Versatzstücke des zu Recht gestrichenen Titels VI der Harmonisierungsrichtlinie zurück und verfehlt inhärente Stimmigkeit und Praxistauglichkeit.

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Beitrag Pressespiegel:

17.01.2018 | dpa

Reform der Verbraucherinsolvenz – erste Bewertung

Nach dreieinhalb Jahren liegen erste Zahlen der Insolvenzrechtsreform vor. Der VID-Vorsitzende Dr. Christoph Niering spricht über die Hürden der Privatinsolvenz

Privatinsolvenz macht nur wenige schneller schuldenfrei

Das Ergebnis der ersten Zahlen die nun vorliegen scheint ernüchternd zu sein. Die Reform des Insolvenzrechts wurde 2014 durchgeführt. Ein Grundgedanke dabei war es, verschuldeten Menschen zu helfen schneller wieder auf die Beine zu kommen. Deshalb gab Christoph Niering der dpa eine Einschätzung zu den von Crif Bürger veröffentlichten Zahlen. Im Fokus steht hierbei die Frage, wie gut die Restschuldbefreiung funktioniert. Darüberhinaus äußert sich Niering zu den Hürden der Privatinsolvenz, darunter die Quote von 35 Prozent. Denn nicht vielen Menschen gelingt es, diese Quote zu erfüllen.

dpa, u.a. auf , Mittwoch, 17. Februar 2018

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