Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die
Förderung einer sanierungsorientierten Insolvenzverwaltung.

 

 

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Der VID hat gestern zum X. Kapitel des EU-Kommissionsvorschlags für ein 28. Regime Stellung genommen. Kapitel X regelt die Abwicklung insolventer EU Inc.-Gesellschaften, bei denen es sich um innovative Start-ups handelt. Grundsätzlich begrüßt der VID das Konzept des 28. Regimes. Es eröffnet Harmonisierungschancen, die durch bloße Angleichung nationaler Rechte allenfalls langfristig erreichbar wären.
Doch praxisuntaugliche und lückenhafte Regelungen untergraben das Ziel, Investitionsanreize und Planungssicherheit zu schaffen und gefährden damit Relevanz und Reputation des geplanten Regimes.
Die beabsichtigte Förderung der Finanzierung innovativer und damit kapitalintensiver #Startups wird mit dem aktuellen Vorschlag eher erschwert.
Namentlich konterkarieren fehlende transparente Exit-Regelungen für den Insolvenzfall die Venture-Capital-Finanzierung als unverzichtbare Quelle für innovative Start-ups.
Die Einzelkritik an Kapitel X können Sie hier nachlesen: https://www.vid.de/stellungnahmen/28-regime-verordnungsvorschlag-der-eu-kommission/
Ist ein in sich geschlossenes Insolvenzregime derzeit nicht realisierbar, sollte nach Ansicht des VID das 28. Regime zurückgestellt, jedenfalls aber Kapitel X vollständig gestrichen werden.
Es greift konzeptlos auf Versatzstücke des zu Recht gestrichenen Titels VI der Harmonisierungsrichtlinie zurück und verfehlt inhärente Stimmigkeit und Praxistauglichkeit.

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Beitrag Aktuelles:

11.04.2025

Pressemitteilung – Weltweite Aktienkurse fahren Achterbahn – Insolvenzen steigen im März jedoch nur geringfügig an

Lesen Sie unsere aktuelle PM.

Auch wenn Börsenkurse derzeit ein permanentes Auf und Ab erleben, wirkt sich das nicht unmittelbar auf den Anstieg der Unternehmensinsolvenzen aus. Im März 2025 beträgt dieser nur 5,7 Prozent.

Die weltweiten Aktienkurse scheinen derzeit Achterbahn zu fahren. Die Insolvenzzahlen reagieren darauf aber nicht so schnell. Der aktuelle Anstieg reicht noch lange nicht an die dramatischen Zahlen der vergangenen Krisenjahre 2004 oder 2009 heran, mit in der Spitze von jährlich mehr als 39.000 Unternehmensinsolvenzen“, sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). Die aktuellen Entwicklungen der Zollpolitik und der Handelskonflikte stellen aber bereits jetzt wegen der ausgelösten Unsicherheit eine erhebliche Herausforderung für viele Unternehmen dar. Eine Prognose zur zukünftigen Entwicklung der Insolvenzzahlen ist deshalb schwierig.

 

 

 

 

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