Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die
Förderung einer sanierungsorientierten Insolvenzverwaltung.

 

 

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Der VID hat gestern zum X. Kapitel des EU-Kommissionsvorschlags für ein 28. Regime Stellung genommen. Kapitel X regelt die Abwicklung insolventer EU Inc.-Gesellschaften, bei denen es sich um innovative Start-ups handelt. Grundsätzlich begrüßt der VID das Konzept des 28. Regimes. Es eröffnet Harmonisierungschancen, die durch bloße Angleichung nationaler Rechte allenfalls langfristig erreichbar wären.
Doch praxisuntaugliche und lückenhafte Regelungen untergraben das Ziel, Investitionsanreize und Planungssicherheit zu schaffen und gefährden damit Relevanz und Reputation des geplanten Regimes.
Die beabsichtigte Förderung der Finanzierung innovativer und damit kapitalintensiver #Startups wird mit dem aktuellen Vorschlag eher erschwert.
Namentlich konterkarieren fehlende transparente Exit-Regelungen für den Insolvenzfall die Venture-Capital-Finanzierung als unverzichtbare Quelle für innovative Start-ups.
Die Einzelkritik an Kapitel X können Sie hier nachlesen: https://www.vid.de/stellungnahmen/28-regime-verordnungsvorschlag-der-eu-kommission/
Ist ein in sich geschlossenes Insolvenzregime derzeit nicht realisierbar, sollte nach Ansicht des VID das 28. Regime zurückgestellt, jedenfalls aber Kapitel X vollständig gestrichen werden.
Es greift konzeptlos auf Versatzstücke des zu Recht gestrichenen Titels VI der Harmonisierungsrichtlinie zurück und verfehlt inhärente Stimmigkeit und Praxistauglichkeit.

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Beitrag Aktuelles:

06.11.2025

Pressemitteilung – Insolvenz als Chance: Warum wirtschaftlicher Wandel auch das Scheitern braucht

Lesen Sie unsere aktuelle PM.

Insolvenzen sind ein notwendiger Teil des ökonomischen Wandels. Sie schaffen Raum für Innovation, setzen Fachkräfte frei und ermöglichen den Aufstieg zukunftsfähiger Geschäftsmodelle. In der Keynote von Prof. Marcel Fratzscher auf dem Deutschen Insolvenzverwalterkongress wurde deutlich: Der wirtschaftliche Umbruch ist unausweichlich und Insolvenzen spielen dabei eine zentrale Rolle. Wer den Wandel gestaltet, statt ihn zu verhindern, sichert langfristig Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit. Anlässlich des Deutschen Insolvenzverwalterkongresses am 6. und 7.11.2025 in Berlin.

Jede Insolvenz ist zweifellos ein einschneidendes Ereignis für die betroffenen Unternehmen, ihre Beschäftigten und die jeweiligen Regionen. Doch im größeren wirtschaftlichen Kontext erfüllen Insolvenzen eine zentrale Funktion: Sie setzen wichtige Ressourcen wie Fachkräfte, Kapital und Know-how frei, die innovativen und zukunftsfähigen Geschäftsmodellen zur Verfügung stehen müssen. Nur so kann eine wettbewerbsfähige, nachhaltige Wirtschaft neu entstehen“, sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes VID.

 

 

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