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Förderung einer sanierungsorientierten Insolvenzverwaltung.

 
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Entwurf eines Gesetzes zur Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts (#SanInsFoG) veröffentlicht: #Insolvenzverwalter geben erste Einschätzungen zu Chancen und Risiken www.vid.de

VID-Vorsitzender Dr. Christoph Niering nimmt als Sachverständiger an der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz des BT am 30.9.2020 zum Thema #Restschuldbefreiung teil. Die Liste der weiteren Sachverständigen finden Sie hier.  https://www.bundestag.de/

Der Referentenentwurf des Gesetzes zur Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts (Sanierungsrechtsfortentwicklungsgesetz - #SanInsFoG) wurde veröffentlicht. https://www.bmjv.de

 

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Veranstaltung:

VID-Mitarbeiterschulung „Einstieg in Insolvenzgutachten und Sachbearbeitung in Insolvenzeröffnungsverfahren“ AUSGEBUCHT

 

Inhalt / Beschreibung

Die Veranstaltung ist ausgebucht.
Nächster Termin 13.11.2020 in Hannover

Inhalt:

Es handelt sich um einen kompakten Schnelleinstieg durch eine Schwerpunktveranstaltung zur Qualifizierung von Insolvenzsachbearbeitern und/oder jungen Rechtsanwälten, die im Verwalterbüro zuarbeiten. Die Veranstaltung ist ebenso geeignet für bisher wenig erfahrene insolvenzrechtliche Sachbearbeiter, die z. B. bisher nur Teilbereiche des Verfahrens bearbeitet haben, oder „Quereinsteiger“. Damit soll auch der Wechsel von einer punktuellen Tätigkeit zur anderen innerhalb des Verwalterbüros durch ein Gesamtverständnis erleichtert werden. Die Veranstaltung vermittelt den Gesamtaufbau eines Insolvenzgutachtens mit dem Schwerpunkt auf die in der Praxis von den Insolvenzgerichten besonders beachteten Fragen und Anforderungen. Zum Schwerpunkt von Verfahren über das Vermögen „natürlicher Personen“ werden insbesondere immer wieder auftretende „Fehlerquellen“ und Fallstricke im Verfahrensablauf erörtert. Die Verknüpfung mit der Arbeitsweise des Insolvenzgerichtes und den Erwartungen der gerichtlichen Rechtsanwender steht bei der Vermittlung des Sachwissens im Vordergrund. Die GOI (Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung) des VID e.V. werden, soweit gutachtenrelevant, dargestellt.

Themenschwerpunkte im Überblick:

Verfahrensmaximen des Insolvenzverfahrens und ihre Umsetzungsnotwendigkeiten im Verfahren

  • Die Gutachtenorientierung anhand der Ziele und Grundregeln des Insolvenzverfahrens
  • Qualitätsanforderungen an die professionelle Insolvenzsachbearbeitung
  • Bedeutung der Abgrenzung und Unterschiede der Verfahrensarten (Regelinsolvenz, Verbraucherinsolvenz, Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren) für das Insolvenzgutachten
  • Erste Fehlerquellen bei der Auftragsannahme
  • Gerichtliche Zuständigkeiten und grundsätzliche Prüfungspunkte bei Auftragsannahme

Praxisprobleme des Eröffnungsgutachtens und -verfahrens

  • Gerichtliches Vorgehen und Anforderungen im Insolvenzeröffnungsverfahren
  • Aufgaben des vorläufigen Insolvenzverwalters; Abgrenzung zur
  • Rolle des Insolvenzsachverständigen; Anregung von Sicherungsmaßnahmen: wann und wie?
  • Das Sachverständigengutachten, seine Gliederung und „neuralgische“ Schwerpunkte (z. B. Zuständigkeit, Verfahrenskostendeckung, Vorausschau auf künftige Ansprüche, Verfahrenskostenstundung) – die „Gutachtensprache
  • Kommunikation mit dem Insolvenzgericht, Anregungen, Möglichkeiten zur Verfahrenssteuerung (Eröffnungszeitpunkt)
  • Exkurs: Qualitätsmerkmal: Richtiger Umgang des Insolvenzverwalterbüros bei „ungewollter Verfahrensbeendigung im Eröffnungsverfahren“: Rücknahme/Erledigung des Gläubigerantrages unter Berücksichtigung der Neufassung des § 14 Abs.1 InsO
  • Zwischenberichte und Abschlusshinweise an das Insolvenzgericht
  • Ermittlungsmöglichkeiten zur Massegenerierung im Eröffnungsverfahren (Haftbefehl, Postsperre, Vorführung von Auskunftspersonen, Nutzung von IFG/DSGVO, Durchsuchungsbeschluß)

Besonderheiten des Verfahrens natürlicher Personen

  • Prüfung des Antrages im Verbraucherinsolvenzverfahren nach Erhalt vom Gericht bei „Sofort“-Eröffnung
  • Notwendige Elemente des Erstgespräches mit dem Schuldner
  • Die Beachtung und Bearbeitung von RSB-Versagungsgründen und –anträgen ; „amtswegige Versagung der RSB“
  • Probleme bei Forderungen gemäß § 302 InsO

  

Der Referent:

RiAG Frank Frind ist seit 2 Jahrzehnten als Insolvenzrichter tätig und Mitglied des Vorstandes des Bundesarbeitskreises Insolvenzgerichte (BAKinso e.V.). Er ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift ZInsO, Mitautor in drei insolvenzrechtlichen Kommentaren und Mitherausgeber des Handbuches „Borchardt/Frind: Betriebsfortführung im Insolvenzverfahren“ und Verfasser des „Praxishandbuch Privatinsolvenzrecht.

Referenten

RiAG Frank Frind, Hamburg

Referent 2

Referent 3

Referent 4

Referent 5

Referent 6

Veranstalter

VID

§15 FAO

ja

Preis

250,00 € zzgl. MwSt.

VID-Rabatt

ja

Thema

Insolvenzrecht

Art der Veranstaltung

Mitarbeiterschulungen

Veranstaltungsort

Leonardo Hotel Düsseldorf City Center
Ludwig-Erhard-Allee 3
40227 Düsseldorf

Veranstaltungszeitpunkt

Di, 06.10.2020
10:00 - 17:00 Uhr

Hier geht es zur Anmeldung

 

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